Erdogan-Demo in Köln: Innenminister Jäger warnt vor Gewaltaufrufen

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Vor der Pro-Erdogan-Demonstration am Sonntag in Köln hat der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger klargestellt, dass Gewaltaufrufe nicht akzeptiert würden. „Sollte diese Kundgebung für Gewaltaufrufe missbraucht werden, wird die NRW-Polizei rigoros einschreiten“, teilte der SPD-Politiker am Donnerstag in Düsseldorf mit.

Es sei einerseits das selbstverständliche Recht türkischstämmiger Menschen, für ihre Überzeugungen auf die Straße zu gehen. Die politischen Spannungen in der Türkei dürften sich aber nicht in Gewalt auf den Straßen Nordrhein-Westfalens entladen, mahnte Jäger.

Seit dem vereitelten Militärputsch in der Türkei sei es auch in NRW zu Einschüchterungsversuchen, Bedrohungen und Sachbeschädigungen gegen Oppositionelle und Erdogan-Kritiker gekommen. „Das ist völlig inakzeptabel“, sagte Jäger. „Wir sehen deshalb sehr genau hin, ob bei der Demonstration der Boden des Grundgesetzes verlassen wird.“ Dolmetscher seien vor Ort, damit nachvollzogen werden könne, ob die Redebeiträge und Transparente von der Meinungsfreiheit gedeckt seien oder etwa zu Gewalt, Boykott und Denunziation aufgerufen werde.

Ein Verbot der Demonstration komme nur dann in Betracht, wenn eine konkrete Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung drohe, die auch durch Auflagen nicht abgewendet werden könne. (dpa)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Großdemontration in Deutz: Kölner CDU will freiwillige Absage der Erdogan-Demo

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15.000 Teilnehmer, 2000 Polizisten, mehrere Gegendemonstrationen. Die Lage in Köln vor dem großen Demo-Sonntag ist angespannt.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker regt eine Diskussion über die Genehmigungsverfahren von Demostrationen mit hohem Gewaltpotenzial an.

Die Kölner CDU will die Union Europäisch-türkischer Demokraten (UETD) sogar zu einer freiwilligen Absage der Versammlung auf der Deutzer Werft bewegen.

Köln sei nicht der richtige Ort, um innertürkische Konflikte auszutragen, heißt es in einer Mitteilung der Partei.

Man teile die Sorgen der Kölner hinsichtlich der Großdemonstration. „Denn trotz eines hohen Polizeiaufgebots kann nicht mit absoluter Sicherheit gesagt werden, dass diese ausschließlich friedlich verlaufen wird. Die Auseinandersetzungen innerhalb der verschiedenen türkischen Gruppen in den letzten Tagen lassen leider keinen anderen Schluss...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Mittelalter Spectaculum 2016: Ritter erobern am Wochenende wieder den Fühlinger See

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Ritter, Prinzessinnen, Gaukler und Schurken - sie alle werden am kommenden Wochenende, 30. und 31. Juli, am Fühlinger See auflaufen und für eine mittelalterliche Show sorgen.

Das Spectaculum-Festival zieht dann zum 12. Mal neben Sport- und Erholungsbegeisterten auch Fans von Söldnern und Knechten nach Fühlingen

Wann genau kann ich zum Festival gehen?

Am Samstag, 30. Juli, können Besucher von 12 bis 24 Uhr das „Spectaculum" besuchen.

Am Sonntag, 31. Juli, geht es schon eine Stunde früher - um 11 Uhr - los. Beendet wird das Festival um 19.30 Uhr.

Was erwartet mich dort?

Ritter, Söldner, Bogenschützen, Knappen, Fürsten, Edelfrauen, Knechte, Mägde, Handwerker, Händler, Musikanten, Narren, Gaukler, Artisten, Scholaren und viele weitere Darsteller in bunten Verkleidungen und Rüstungen. Sie präsentieren Bühnenshows, veranstalten einen Mittelalter-Markt und zeigen Ritterkämpfe aus dem 13. Jahrhundert.

Wie reise ich am besten an?

Die Stadt Köln rät, mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Fühlingen anzureisen. Mit den Linien 12 und 15 Richtung Chorweiler können Sie bis zur Haltestelle Wilhelm-Sollmann-Straße fahren. Dort steigen Sie in den Bus 122 Richtung Chorweiler und steigen an der Haltestelle Seeberg aus.

Mit dem Auto können Sie auf den Parkplätzen P8 Oranjehofstraße und den Plätzen P4 und  P5 an der Merianstraße parken. Als weitere Ausweichmöglichkeiten wird das Ford-Gelände an der Edsel-Dorf-Straße empfohlen.

Und wenn ich einfach so zum Fühlinger See will?

Kein Problem! Das Festival nimmt nur einen Teil der Ruderinsel und einige Flächen an den Ufern zweier Seen in Anspruch. Auch am Spectaculum-Wochenende können SportlerInnen und BesucherInnen den See besuchen. TauchsportlerInnen werden gebeten, den Parkplatz P1 zu nutzen, da der Einstieg über die Plätze P2 und P3 nicht gewährleistet werden könne....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Mit vereinten Kräften für das Stadtteilfest - Stadtteilfest Seeberg-Nord in der Ludwieg-Gies-Straße

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Seeberg (cd). Mit vereinten Kräften - auf
kaum eine andere Veranstaltung passt dieses Motto so gut wie auf
das Stadtteilfest in Seeberg-Nord. Um das Fest auf die Beine zu
stellen, hatten sich neun im Viertel ansässige oder aktive
soziale Einrichtungen zusammengetan - darunter die KölnKita
GmbH, das Katholische Familienzentrum Riphahnstraße, der
deutsch-türkische Verein, die syrisch-orthodoxe Gemeinde und
das Interkulturelle Haus.