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Gen Z verdient Antworten statt Generalverdacht

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Berlin, 30.10.2026 – Wenn junge Menschen am 31. Oktober für ihre Zukunft auf die Straße gehen, unterstützt Volt Deutschland ihren friedlichen Protest. Ihre Forderungen verdienen Gehör und politische Antworten: bessere Bildungschancen, ein bezahlbares Leben, wirksamen Klimaschutz und echte Mitsprache.

„Wer sich Sorgen macht, ob das Geld zum Leben reicht und welche Zukunft auf einem überhitzten Planeten bleibt, verdient eine Politik, die handelt. Junge Menschen haben jedes Recht, dafür laut und sichtbar auf die Straße zu gehen“, erklärt Damian Boeselager, Parteigründer und Mitglied des Europaparlaments.

Viele Anliegen der Protestierenden teilt Volt ausdrücklich: 

  • Bildungschancen dürfen nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.

  • Schulen brauchen eine moderne Ausstattung und multiprofessionelle Teams, die individuelle Förderung ermöglichen.

  • Mehr Sozialwohnungen und Genossenschaften sollen bezahlbaren Wohnraum schaffen.

  • Zur gesundheitlichen Versorgung gehört ein leichterer Zugang zu psychologischer Hilfe.

  • Investitionen in Bildung, Infrastruktur und vor allem auch der Klimaschutz dürfen nicht weiter aufgeschoben werden.

  • Professionell aufgestellte Streitkräfte sollen durch Wehrdienst als freiwillige Alternative im Rahmen eines Gesellschaftsjahres ergänzt werden.

  • Junge Menschen müssen wirksam mitentscheiden können. Volt setzt sich für mehr Beteiligung ein, etwa durch Bürger*innenräte.

„Junge Menschen erleben, wie bei ihrer Zukunft gespart wird, während die Probleme wachsen. Eine bezahlbare Wohnung, gute Bildung und schnelle Hilfe bei psychischen Belastungen müssen selbstverständlich sein. Diese Anliegen teilen wir. Wer dafür friedlich demonstriert, hat unsere Unterstützung“, erklärt Boeselager.

Mit Sorge sieht Volt, wie aus Teilen der Union die angekündigten Demonstrationen bereits im Vorfeld als Bedrohung dargestellt werden. Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel spricht in diesem Zusammenhang von einem „gewaltbereiten Mob“. Die Junge Union Berlin-Mitte fordert laut Medienberichten sogar, die Demonstrationen zu unterbinden und vorsorglich die Bundeswehr einzusetzen. Solche Äußerungen rücken friedlich Demonstrierende in die Nähe von Gewalttätern und verdrängen ihre politischen Anliegen.

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„Wer junge Menschen schon vor ihrer Demonstration mit Gewalttätern in Verbindung bringt, stellt demokratisches Engagement unter Generalverdacht. Bilder von Ausschreitungen in Frankreich rechtfertigen keinen Generalverdacht gegen junge Menschen in Deutschland. Friedlichen Protest zu schützen, ist Aufgabe des Staates. Wer schon vor dem Protest pauschal nach Verboten ruft, schwächt das Vertrauen in demokratische Beteiligung“, so Damian Boeselager.

Die Organisierenden haben sich ausdrücklich von Gewalt distanziert. Volt unterstützt diesen Anspruch und lehnt jeden Versuch ab, die Proteste für Ausschreitungen oder parteipolitische Stimmungsmache zu missbrauchen.

Die politische Verantwortung bleibt: zuhören, junge Menschen beteiligen und ihre Zukunftsfragen endlich anpacken.

Über Volt

Volt ist als pan-europäische politische Partei in mehr als 30 Ländern aktiv und setzt sich für ein vereintes, demokratisches und zukunftsfähiges Europa ein. Mit einer Politik, die auf Innovation, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit basiert, setzt Volt auf konkrete Lösungen, die auf europäische Best-Practice-Beispiele zurückgreifen und auf nationale Gegebenheiten übertragen werden. Volt tritt für eine moderne, weltoffene Gesellschaft ein, in der die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam und ohne ideologische Blockaden angegangen werden. Mit zahlreichen Mandaten auf kommunaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene zählt Volt zu den am schnellsten wachsenden politischen Bewegungen Europas.

Für Interviewanfragen sowie weitere Informationen melden Sie sich gerne bei:
Jörn Erdmann, Pressesprecher Volt Deutschland, [email protected].

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